nachsinnen - sortieren - klären

Herzlich Willkommen auf meiner Webseite!

Hier sind Sie richtig, wenn Sie Mediation, Supervision oder Beratung suchen. Ich unterstütze dabei vor allem Kulturschaffende bei ihrer Arbeit, bin aber auch im sozialpädagogischen Feld als Supervisorin und Coach tätig. Über mein neues Fortbildungskonzept für Leitungskräfte und Mitarbieter*innen aus Kulturbetrieben finden Sie ebenfalls auf dieser Seite Informationen unter "Was ich mache".

Denn Beratung ist eine Möglichkeit, das eigene Leben in die Hand zu nehmen.

Was ich mache

Ich biete Beratung, Coaching, Mediation, Supervision, die Moderation von Workshops und Seminare an.

Einzelberatung

Bei diesem vertraulichen Beratungsgespräch unter vier Augen dreht sich alles um Ihre Sicht auf die Dinge. Gemeinsam hinterfragen wir Ihre Beweggründe, sortieren offene Fragen und entwickeln Handlungsoptionen, die Ihnen erlauben stimmige Entscheidungen zu treffen. Oft entstehen Lösungen und Veränderungen überraschend durch Mut und Offenheit in einer Beratung. Die Beratung hilft dabei, innezuhalten und die eigenen Gedanken zu sortieren, um sich Klarheit darüber zu verschaffen, welcher Schritt als nächstes dran ist oder welche Haltung sich am stimmigsten anfühlt. Probleme verändern sich oft bereits, indem sie ausgesprochen und damit anerkannt werden. Als Ihre Gesprächspartnerin habe ich keine eigenen Aktien im Spiel und kann gemeinsam mit Ihnen unvoreingenommen auf die Situation blicken. Vielleicht ist es eine Frage, die den Gedanken neue Aspekte hinzufügt, vielleicht ist es eine ungeliebte Wahrheit, die in diesem Setting angesprochen werden kann, auch wenn man ihr nur zu gerne noch eine Weile aus dem Weg gegangen wäre. Vielleicht ist es ein Modell, das dem eigenen Verständnis der Situation eine neue, hilfreiche Perspektive hinzufügt.

Konfliktarbeit und Mediation

In Konfliktsituationen kochen die Gemüter schnell hoch. Klärungsgespräche führen dann schnell zu Missverständnissen und auch das vermeintliche Gespräch auf der Sachebene trifft den Ton nicht, der zur Beruhigung der Lage und zur Lösung des Knotens führt. Um den Weg aus der verfahrenen Situation zu finden, unterstütze ich Sie als Mediatorin. Im Eifer des Gefechtes biete ich einen Rahmen für das Gespräch, achte darauf, dass alle zu Wort kommen und ermögliche einen fairen Umgang. Ich unterstütze Sie als Moderatorin Ihres Konfliktes dabei im Streit gemeinsam ins Gespräch zu kommen, Vorurteile zu entkräften, Gefühlen Raum zu schaffen und zu formulieren, wenn die Worte ausgehen. Dabei geht es darum den Interessen von allen Beteiligten auf den Grund zu gehen und die unterschiedlichen Perspektiven nachvollziehen zu lernen. Ist das geschafft, findet sich eine Lösung meist nahezu von alleine.

Seminare

Seit 2014 konzipiere und leite ich Seminare und Workshops zu meinen Schwerpunktthemen Konflikt, Mediation, Gruppen und Leitungsfragen. Im Verlauf der Zeit habe ich mich für ein Arbeiten entschieden, das praktische Aspekte mit theoretischen Impulsen eng verknüpft und intensiven Austausch der Seminarteilnehmer*innen untereinander ermöglicht.

Die Seminare führe ich u.a. für das Sozialpädagogische Fortbildungsinstitut Berlin Brandenburg wie auch für die Alice Salomon Hochschule im Bereich Weiterbildung durch. Ab der Spielzeit 2022/23 biete ich zwei Seminare für Kulturschaffende an, über die ich hier im nächsten Reiter gesondert informiere.

Die"Klassiker" unter meinen Seminarthemen:
Leiten aber wie? Wie will ich leiten? Und was leitet mich?
Umgang mit Konflikten mit Methoden der Mediation
Mediation – was ist das eigentlich?
Konflikt- und Kritikgespräche
Wie ticken Gruppen?


Fortbildung für Kulturbetriebe

Ab Herbst 2022 biete ich Seminare für Leitungskräfte und Mitarbeiter*innen von Kulturbetrieben an, das sich mit Leitungsfragen und Konfliktarbeit beschäftigt, auf die aktuelle Situation der Teilnehmer*innen eingeht und Theorie, Praxis und Austausch miteinander verknüpft.

Theater, Konzerthäuser und Museen brauchen ein Nachdenken über Strukturen, Rollen, Abläufe, den Umgang miteinander und die etablierte Fehlerkultur. Das vereinfacht Kommunikation, verbessert die Zusammenarbeit, lässt Kraft schöpfen und motiviert. Deshalb ist Beratung – ganz gleich ob im Einzel-Setting oder im Rahmen eines Seminars – eine Bereicherung für den Kulturbetrieb, ein kreativer Impuls zur Veränderung und eine Wertschätzung für Mitarbeiter*innen. Dabei geht es weder um Gruppentherapie noch um Seelenstriptease, sondern um eine möglichst pragmatische Unterstützung für den Alltag, die vor allem das tägliche Miteinander im Blick hat.

Teil der beiden Seminarkonzepte „Leitung, aber wie?“ und „Fokus Konflikt“ ist es, einen Ort zu erschaffen, der einen aktiven Austausch fördert. Dies ist leichter in Gruppen möglich, deren Teilnehmer*innen sich zu Beginn nicht kennen. Daher ist nur eine Anmeldung pro Institution möglich. Das Seminar findet ab acht Teilnehmer*innen statt und hat nicht mehr als 16 Teilnehmer*innen.

LEITUNG – ABER WIE?
Das intensive Seminar bietet Menschen, die in einer Kultureinrichtung in leitender Funktion tätig sind einen Ort, sich mit klassischen Leitungsthemen auseinanderzusetzen, ihr Führungsverhalten zu reflektieren und durch kollegialen Austausch zu lernen. Im geschützten Rahmen werden Krisen, Konflikte und Stolpersteine des Alltags aus dem Weg geräumt, neue Perspektiven auf den eigenen Arbeitsalltag eingenommen und verschiede theoretische Modelle vorgestellt. Themen die zur Sprache kommen: Gruppen & Teams (wie sie wirken, wo sie stolpern, wie sie sich entwickeln), richtig streiten (Konstruktive Konfrontation und andere Modelle zur Bewältigung von Konflikten), Theorien der Kommunikationspsychologie, Werte (Wer will ich sein? Was leitet mich?), Machtfragen, Hierarchien, Privilegien und Diskriminierung. Das Seminar richtet sich an (angehende) Führungskräfte im Kulturbetrieb. Insbesondere an Menschen, auf der mittleren Ebene in sog. „Sandwichpositionen“, die zwischen Intendanz bzw. künstlerischer Leitung und Mitarbeiter*innen vermitteln. Angesprochen sind alle Gewerke und Arbeitsfelder von der Technik über Dramaturgie/Regie bis hin zu Dispo oder Ausstattung (u.v.m). Zum Auftakt drei Tage, dann in Abständen von etwa zwei Monaten weitere zwei mal zwei Tage

FOKUS KONFLIKT
Das Seminar lädt im Kulturbetrieb tätige Menschen gleich welcher Ebene und Aufgabenbereiche dazu ein, einen aktuellen Konflikt aus dem eigenen Arbeitsumfeld zu bearbeiten. Durch Theorien aus der Konfliktforschung, Methoden zur Konfliktbewältigung und Reflektion des eigenen Verhaltens bietet das Seminar die Möglichkeit eine authentische Form der Konfliktbewältigung zu finden, die für den Alltag wappnet. Im Gespräch mit den anderen Teilnehmer*innen und durch die Expertise der Seminarleitung werden so neue Wege der Auseinandersetzung für den Alltag erprobt. (drei Tage am Stück)

BESSER LEITEN - BESSER STREITEN

Seminarort:
Berlin (genauer Ort wird noch bekannt gegeben)

Seminarzeit: 10 - 17 Uhr (mit einer Stunde Mittagspause)

nächster Termin: Fokus Konflikt - voraussichtlich Oktober 2022 (Do-Sa)

nächster Termin: Leiten - aber wie? - voraussichtlich insgesamt sieben Tage verteilt auf drei Wochenenden im November 2022 (Do-Sa), Januar 2023 (Fr/Sa), März 2024 (Fr/Sa)

Für wen

Theaterschaffende

Dass Probenabläufe heilig und Intendanten allmächtig sind, dass man am KBB nicht vorbeikommt, welche Aufgaben Inspizienten, Ticketing oder Requisite übernehmen und was das sich ständige drehende Intendantenkarussell für den Betrieb bedeutet – all das versteht sich von selbst in der Theaterwelt. Der Ton ist oft rau – und doch herzlich. Arbeit und Privates fließen mit großer Selbstverständlichkeit ineinander. Wochenend- und Abenddienste sind der Alltag. Und in jedem Fall dreht sich die Welt um die bevorstehende Premiere. Der Rahmen ist klar. Doch wie verhalte ich mich, wenn es schwierig wird, in all dem Rummel?

Wie bringe ich meine Themen im Alltag voran? Wie erreiche ich, was ich für mein Arbeitsfeld brauche? Setze ich auf Anpassungsfähigkeit oder auf Durchsetzungskraft? Wie kriege ich meine Kolleg*innen dazu, sich an Deadlines und Absprachen zu halten? Wie setze ich Grenzen? Wie reagiere ich auf Eitelkeiten und Machtspiele?

In der Beratung klären Sie Ihren Handlungsspielraum und finden Möglichkeiten, Ihre Aufgaben im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten voranzutreiben. Sie entwickeln Wege, Ihre Grenzen wahrzunehmen und zu kommunizieren. Sie lernen Ihr Verhalten abhängig von der jeweiligen Situation zu ändern und entwickeln Handlungsoptionen, die Ihnen die Arbeit im Team erleichtern.

Künstler*innen der freien Szene

Arbeitsbedingungen und Prozeduren in der freien Szene unterscheiden sich von den institutionalisierten Kunst- und Kulturbetrieben. Dies betrifft nicht nur die meist kurzfristige Finanzierung einzelner Veranstaltungen, sondern auch die Struktur der Teams und Ensembles, die sich zusammen finden. Basisdemokratische Entscheidungsfindungen können den Betrieb lähmen, sind in der freien Szene aber selten verhandelbar, Missverständnisse zwischen Spielstätten und Künstler*innen führen zu falschen Erwartungen, Abrechnungsprozedere werden immer komplexer und der Projektcharakter einzelner Vorhaben erschwert eine zukunftsgerichtete Planung. Das Feld birgt viel Freiheit, aber auch viele Tücken.

Wenn die Kommunikation ins Stocken gerät, wie kommen wir wieder ins Gespräch? Wie bringe ich meine Projektidee ins Laufen? Mit wem könnte ich kooperieren? Und für welche Projektideen und Arbeitsfelder soll ich mich entscheiden? Im alltäglichen Wahnsinn werden die Aufgabenfelder oft zu viel. Wie priorisiere ich? Und muss wirklich alles (von mir) getan werden?

In der Beratung entwickeln Sie eine Struktur, für Ihr weiteres Vorgehen auf dem Weg zum eigenen Projekt und klären akute Kommunikationsschwierigkeiten im Team.

Sozialpädagog*innen

Auch in den vielseitigen Feldern des sozialpädagogischen Bereiches ist der Arbeitsdruck hoch. Zeit und Ressourcen sind in Kitas, Horts und Schulen ebenso knapp wie im Jugendamt oder in den Erstaufnahmelagern – und nie wird die Arbeit weniger. Dringend notwendige Stellen werden allzu häufig nur schleppend nachbesetzt und die Sinnhaftigkeit von vorgeschriebenen Dokumentationsaufgaben ist angesichts der wachsenden „eigentlichen Aufgaben“ oft Anlass für Zweifel. Zudem erschweren Generationskonflikte die Kommunikation im Team.

Was soll noch alles gemacht werden? Wie kann ich im alltäglichen Trubel auf meine eigenen Grenzen achten? Wie kann ich ein Team leiten, in dem ich selbst auch mithelfende*r Kollege*in bin?

In der Supervision entwickeln Sie für aktuelle schwierige Fälle tragfähige Lösungsideen. Sie klären Ihren Spielraum im Rahmen Ihrer Tätigkeit und finden Handlungsoptionen, die Ihnen schwierige und konfliktreiche Situationen erleichtern. Erschöpfung und Überforderung lernen Sie wahrzunehmen und finden Möglichkeiten, auf sich und Ihre Bedürfnisse zu achten.

Regenbogenfamilien

Wie teilt man Verantwortung? Wie klappt das Zusammenspiel von allen Familienmitgliedern? Was ist mir bei der Erziehung wichtig? Wie will ich erziehen? Wer bleibt zuhause? Bleibt eigentlich noch Zeit für mich? Bin ich eine Rabenmutter?

Der Alltag vieler Regenbogenfamilien unterscheidet sich gar nicht so sehr von den Herausforderungen jedes anderen Familienlebens. Nur kommt die ein oder andere Frage hinzu: Welche Rolle kommt jedem einzelnen Familienmitglied im Patchwork-Gefüge zu? Was bedeutet eigentlich die biologische Verwandtschaft für das Zusammensein? Spielt die „Bauchmutter“ eine besondere Rolle? Was, wenn das Kind fremdelt? Was ist meine Rolle als Co-Mutter? Wie erkläre ich unsere spezielle Familie dem Kind? Oder muss ich das überhaupt erklären?

In der Beratung klären Sie Ihre Haltung zur Bedeutung von biologischer und sozialer Elternschaft und gewinnen Sicherheit für Ihre Position. Sie entwickeln ein klares Verständnis von Ihrer Rolle in Ihrer Familiensituation und finden sich leichter im Familienalltag zurecht.

Über mich

Mit mehreren Weiterbildungen zur Mediatorin, Organisationsentwicklerin und schließlich zum Coach begann ich meinen Weg in die Beratung. Seither bin ich in Einzelcoachings, Mediationen und Supervision tätig, moderiere Workshops und biete Seminare zu den Themenfeldern Mediation und Konfliktarbeit an.

Ich begegne Menschen gerne und mag es, den Dingen auf den Grund zu gehen. Im Gespräch bin ich neugierig auf die Perspektiven der anderen, spitze Sachverhalte gerne zu und bringe mich selbst mit Anregungen, Beobachtungen und Nachfragen auch persönlich ein. Dabei spiele ich gerne mit Sprache, bin zugewandt und gehe mal ernsthaft, mal humorvoll auf die Themen zu.

Bevor ich mich als Beraterin und Mediatorin selbständig machte, arbeitete ich für verschiedene Theater- und Kulturveranstaltungen im Bereich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. So ist mir speziell der Kulturbetrieb mit all seinen Eigenheiten bestens vertraut. Beratend bin ich von Beginn an aber auch im sozialpädagogischen Feld tätig.

Aus- und Weiterbildungen
Beratung & Coaching am Institut für Gestalttherapie und -pädagogik, Berlin (3 Jahre)
systemische Organisationsentwicklung bei artop, dem Institut an der Humboldt Universität (1,5 Jahre)
Mediation bei Isabel Kresse, Berlin (1 Jahr)
Kompaktstudium der PR an der depak (Deutsche Presseakademie, Berlin; 1 Jahr)
M.A., Lateinamerikanistik und Theaterwissenschaften, an der LMU München, der UB Barcelona, der UNAM in Mexiko Stadt und der FU Berlin

Neben meiner Tätigkeit als Coach, Mediatorin und Prozessberaterin arbeite ich weiterhin für Theater- und Kulturinstitutionen. Mit meinem großen Netzwerk zu Kulturredaktionen im Rundfunk, Print und online unterstütze ich sie in der Pressearbeit, aber auch als Texterin, Redakteurin und Mediaplanerin bei der Öffentlichkeitsarbeit. Weitere Informationen dazu finden Sie unter www.kunst-PR-ojekte.de

Kosten, Ort, AGBs

Kosten

Üblicherweise bewegt sich Beratung wie Mediation im Rahmen von fünf bis sieben Terminen à 60 Minuten. Manchmal klärt sich ein Thema aber auch deutlich schneller oder entwickelt sich anders als gedacht und öffnet einen längeren Prozess. Die Zahl der Stunden kann daher bei Bedarf erweitert oder verkürzt werden. Die erste Stunde ist dem dem gegenseitigen Kennenlernen gewidmet. Die Kosten für Beratungen, Supervisionen und Mediationen liegen zwischen bei 60,- und 120 Euro (+MwSt) Kosten für Workshops rechne ich zumeist Pauschal ab und vereinbare sie individuell. Die Kosten für die Seminare sind gesondert jeweils neben dem Seminartermin vermerkt.



Ort

Ich praktiziere zumeist in einem Raum in Berlin Schöneberg (Nahe des Viktoria Luise Platzes). Ich komme aber in speziellen Fällen auch in Ihre Räumlichkeiten.

AGBs

Allgemeine Geschäftsbedingungen (Fassung vom 4.3.2022)

1 Geltungsbereich, Rechtsnatur

1.1 Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für die Durchführung von diversen Beratungsformaten und Veranstaltungen von Nora Gores wie z.B. Seminare, Workshops, Moderationen, Coachings, Mediationen, Supervisionen und Trainings (im folgenden „Leistungen“ oder „Veranstaltungen) und regeln das Vertragsverhältnis zwischen Nora Gores und den Teilnehmer*innen dieser Veranstaltungen (nachfolgend „Auftraggeber*innen“ genannt)

1.2 Für sämtliche Geschäftsbeziehungen im obigen Sinne gelten ausschließlich diese AGB. Mit der Beauftragung von Nora Gores gelten diese Bedingungen von den Auftraggeber*innen als angenommen. Maßgeblich ist die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses jeweils aktuelle Fassung.

1.3 AGB der Auftraggeber*innen finden keine Anwendung; ihnen wird hiermit ausdrücklich widersprochen.

1.4 Abweichende Individualvereinbarungen (einschließlich Nebenabreden, Ergänzungen und Änderungen) haben Vorrang vor diesen AGB, müssen jedoch schriftlich vereinbart werden.

1.5 Die mit Nora Gores abgeschlossenen Verträge sind Dienstverträge, sofern nicht ausdrücklich etwas andres vereinbart wird. Gegenstand des Vertrages ist die Erbringung der vertraglich vereinbarten Dienstleistungen, nicht die Herbeiführung eines bestimmten Erfolgsziels.



2 Vertragsschluss

2.1. Ein Beratungsvertrag kommt durch die auf das Angebot von Nora Gores folgende Auftragserteilung durch die Auftraggeber*innen zustande. Sowohl das Angebot als auch die Auftragserteilung kann per E-Mail, Brief oder auch mündlich also telefonisch oder persönlich erfolgen.

2.2. Ein Vertrag zur Teilnahme an einer Veranstaltung (Seminar/Training/Workshop) kommt erst nach Zahlungseingang zustande.



3 Leistungsumfang und Gewährleistung

3.1 Für Art und Umfang der von Nora Gores zu erbringenden Leistungen ist der im Einzelfall erteilte Auftrag bzw. die Ankündigung der Veranstaltung maßgebend.

3.2 Veranstaltungen werden entsprechend der jeweiligen Ankündigung von Nora Gores bzw. entsprechend der mit den Auftraggeber*innen gesonderten Vereinbarung durchgeführt. Nora Gores behält sich Änderungen vor, sofern diese das Veranstaltungsziel nicht grundlegend verändern.

3.3 Es besteht kein Anspruch auf Ersatz eines versäumten Veranstaltungstages.

3.4 Personenbezogene Leistungen von Nora Gores, wie z.B. Coaching, Beratung und Mediation, sind dann erbracht, wenn die vereinbarten Termine/Sitzungen stattgefunden haben. Es ist für die Erbringung der Leistung irrelevant, ob oder wann die Auftraggeber*innen Schlussfolgerungen bzw. Empfehlungen umsetzt. 3.5 Nora Gores ist berechtigt, zur Erbringung der vereinbarten Dienstleistungen auch Unterauftragnehmer*innen einzusetzen.

3.6. Nora Gores verpflichtet sich, ihre Leistungen ordnungsgemäß und vertragsgerecht zu erbringen, wobei sowohl der Auftragnehmerin, als auch den Auftraggeber*innen bewusst ist, dass jede Form der Beratung Unwägbarkeiten beinhaltet. Nora Gores haftet daher nicht, wenn die erbrachten Leistungen nicht zum gewünschten Erfolg führen. Nora Gores übernimmt insbesondere weder Garantie noch Haftung für die (unternehmerischen) Ziele, die die Auftraggeber*innen zur Beauftragung von Nora Gores bewogen haben mögen.

3.7. Erkennbare Pflichtverletzungen müssen spätestens bis zum 12. Tag nach Leistungserbringung schriftlich gerügt werden. Rügen müssen eine nach Kräften zu detaillierende Beschreibung des Mangels enthalten. Eine nicht frist- oder formgerechte Rüge schließt jedweden Anspruch der Auftraggeber*innen wegen Pflichtverletzung auf Grund von Schlechtleistung aus.



4 Terminvereinbarungen, Dauer, Stornobedingungen für Einzelberatungen, Supervisionen und Mediationen

4.1 Vereinbarte Termine sind grundsätzlich verbindlich. Zeit und Ort der Beratungen werden von den Parteien einvernehmlich vereinbart. Die Auftraggeber*innen verpflichtet sich, pünktlich zu erscheinen. Der Termin verlängert sich nicht, durch spätes Erscheinen.

4.2 Je nach Anliegen kann sich eine Beratung von einem einmaligen Gespräch bis zu einem Prozess erstrecken, der mehrere Monate in Anspruch nimmt.

4.3 Eine Absage oder Terminverschiebung der Sitzungen ist bis spätestens 24 Stunden vor dem Termin kostenfrei möglich. Danach sowie bei unentschuldigtem Nichterscheinen wird die vereinbarte Vergütung in voller Höhe geschuldet.

4.4. Nora Gores ist berechtigt, bei höherer Gewalt die vereinbarten Termine zu verschieben. Dies gilt auch im Fall von Krankheit, Unfall oder ähnlichem. In diesem Fall wird Nora Gores den Auftraggeber unverzüglich schriftlich oder mündlich verständigen und zeitnah einen Ersatztermin anbieten. Ein Anspruch auf Ersatz nutzloser Aufwendungen besteht nicht.

4.5. Entschließt sich der*die Auftraggeber*in die Beratung von Nora Gores nicht weiter in Anspruch zu nehmen, so kann er*sie den Vertrag beenden. Dies geschieht ausschließlich schriftlich (Brief/Mail/SMS) Es gilt der Zeitpunkt des Eingangs des Schreibens bei der Auftragnehmerin. Bereits in Anspruch genommene Leistungen sind unabhängig davon zu bezahlen.



5 Buchung und Stornierung für Trainings, Workshops, Seminare

5.1 Diese Vereinbarung bezieht sich nur auf Veranstaltungen, die von Nora Gores selbst organisiert sind und über ihre Webseite angekündigt werden.

5.2.Vereinbarte Termine sind grundsätzlich verbindlich. Zeit und Ort der Veranstaltungen werden auf der Webseite der Auftragnehmerin (www.noragores.de) vorab veröffentlicht. Die Auftraggeber*innen verpflichtet sich, pünktlich zu erscheinen.

5.3 Eine Buchung des Trainings/Seminars/Workshops gilt erst als verbindlich, nachdem die Zahlung der Veranstaltungskosten bei der Auftragnehmerin eingegangen ist.

5.4 Ein Rücktritt von der Teilnahme an einem Seminar/Workshop/Training durch die Arbeitgeber*innen muss schriftlich erfolgen.

5.5. Bei einer Stornierung der Anmeldung entstehen folgende Ausfallkosten:

- bis sechs Wochen vor Seminarbeginn: keine

- bis eine Woche vor Seminarbeginn: 50% des Betrages; Dem*der rücktretenden Teilnehmer*in steht frei, eine Ersatzperson zu benennen, die den Workshop/das Training/das Seminar statt ihrer besucht.

- bei Nichtabsage oder Absage in den letzten 7 Tagen vor Seminarbeginn: 100% der Seminarkosten Dem*der rücktretenden Teilnehmer*in steht frei, eine Ersatzperson zu benennen, die den Workshop/das Training/das Seminar statt ihrer besucht

5.6. Nora Gores ist berechtigt, bei höherer Gewalt die vereinbarten Termine zu verschieben, hierunter fallen auch Hindernisse zur Leistungserbringung, aufgrund von Krankheit, Unfall oder ähnlichem. In diesem Fall wird Nora Gores den Auftraggeber unverzüglich, schriftlich oder mündlich verständigen und zeitnah einen Ersatztermin anbieten. Ein Anspruch auf Ersatz nutzloser Aufwendungen besteht nicht.



6 Mitwirkungspflichten der Auftraggeber*innen und Gewährleistung

6.1 Im Rahmen des Beratungsprozesses steht Nora Gores den Auftragnehmer*innen zur Seite, um einen Prozess zur Entscheidungsfindung, Versöhnung, Entwicklung von Visionen oder zur Bearbeitung anderer Anliegen anzustoßen. Jede Form von Beratung (Supervision, Coaching, Mediation) beruht auf der Mitwirkung der Auftraggeber*innen. Eine Bereitschaft zur aktiven Teilnahme schließt Öffnung und Selbstreflexion mit ein und ist die Grundvoraussetzung für die gemeinsame Arbeit. In den allermeisten Fällen findet die gewünschte Veränderung nicht während der Beratungszeit statt. Vielmehr ist das Beratungsgespräch nur der Anlass für einen Veränderungsprozess der im Rahmen der Beratung angestoßen werden will. 6.2. Nora Gores orientiert ihre Beratung bestmöglich an den Bedürfnissen der Vertagspartner*innen. Dies fußt auf der Grundlage der von den Auftraggeber*innen zur Verfügung gestellten Information. Die Gewähr für sachliche Richtigkeit und Vollständigkeit liegt ausschließlich bei den Auftraggeber*innen. 6.3. Für etwaige Beratungsfehler und/oder Mängel einer von Nora Gores ausgeführten Leistung besteht keine Haftung durch die Auftragnehmerin, wenn diese eine Folge davon sind, dass Auftragnhmer*innen ihrer Mitwirkungspflicht (in Teilen oder gänzlich) nicht nachkommen. Im Streitfall obliegt es den Auftraggeber*innen die vollständige Erfüllung ihrer Mitwirkungspflichten nachzuweisen.



7 Vergütung

7.1 Die Vergütung von Beratungsleitungen ist, wenn nichts anderes vereinbart wurde, unbar gegen Rechnung zu zahlen und mit Zugang der Rechnung bei den Auftraggeber*innen sofort und ohne Abzug zur Zahlung fällig, soweit dies in der Rechnung nicht anders aufgeführt ist. Fort- und Weiterbildungen oder Seminare sind vor Beginn der Veranstaltung in voller Höhe zu bezahlen, sofern keine andere Absprache besteht.

7.2 Soweit nicht ausdrücklich ein Fest-/ Pauschalpreis vereinbart ist, schuldet der*die Auftraggeber*in die Zahlung einer Vergütung nach geleistetem Aufwand.

7.3 Nora Gores kann eine Teilvergütung in Anspruch nehmen und die geleistete Arbeit in monatlichen Zeitabschnitten abrechnen.

7.4 Kommen die Auftraggeber*innen mit der Zahlung der Vergütung in Verzug, ist Nora Gores berechtigt, die Leistungserbringung bis zur vollständigen Zahlung der fälligen Vergütung einzustellen, ohne dass Nora Gores ihrerseits in Verzug gerät; vereinbarte Leistungsfristen verlängern sich um die Dauer des Zahlungsverzugs zuzüglich erforderlicher Anlaufzeiten.



8 Vortragsinhalte, Seminarunterlagen; Urheberrechte

8.1 Die Veranstaltungen werden von Nora Gores sorgfältig und gewissenhaft vorbereitet und durchgeführt.

8.2 Nora Gores übernimmt keine Haftung für Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der Seminarunterlagen.

8.3 Das Urheberrecht an den von Nora Gores und ihren Mitarbeiter*innen und beauftragten Dritten geschaffenen Werken (so z.B. Handouts, Konzepte, Angebote, Berichte, Analysen, Zeichnungen, Grafiken, Programme, etc.) verbleiben bei Nora Gores. Den Auftraggeber*innen ist es nicht gestattet, die Unterlagen ohne schriftliche Zustimmung von Nora Gores ganz oder auszugsweise zu nutzen, zu vervielfältigen, weiterzuverarbeiten oder an Dritte weiterzugeben. Eine Veröffentlichung im Ganzen oder in Teilen ist untersagt. Ein Ton- und/oder Videomitschnitt von Veranstaltungen ist nur mit der schriftlichen Genehmigung durch Nora Gores zulässig.



9 Vertraulichkeit

Beide Parteien verpflichten sich, alle ihr im Rahmen dieses Vertragsverhältnisses bekannt gewordenen Informationen der anderen Partei, die den Umständen nach als vertraulich anzusehen sind, geheim zu halten. Das gilt insbesondere für Informationen, die als vertraulich bezeichnet werden oder als Betriebsgeheimnis erkennbar sind. Diese Vertraulichkeitsverpflichtung bleibt auch nach Beendigung des Vertrages dauerhaft bestehen.



10 Datenschutz und Datensicherheit

10.1 Nora Gores verarbeitet personenbezogene Daten der Auftraggeber*innen zur ordnungsgemäßen Auftragserfüllung und für eigene Zwecke. Dazu setzt Nora Gores auch automatische Datenverarbeitungsprogramme ein. Bei der Datenverarbeitung erfüllt Nora Gores alle anwendbaren datenschutzrechtlichen Anforderungen. Nora Gores behandelt diese Information vertraulich und gibt diese nicht an Dritte weiter, ausgenommen an Personen, welche die Daten zur Abwicklung des Vertrages benötigen.

10.2 Zur Vertragsabwicklung werden Name, Anschrift, Telekommunikationsdaten sowie E-Mail-Adresse der Auftraggeber*innen benötigt. Die personenbezogenen Daten werden von Nora Gores ausschließlich zum Zwecke der Vertragserfüllung genutzt.

10.3.Die Auftraggeber*innen können jederzeit Auskunft über die von ihnen gespeicherten Daten erhalten.



11 Haftungsbeschränkungen

11.1 Soweit sich aus diesen AGB, einschließlich der nachfolgenden Bestimmungen, nichts anderes ergibt, haftet Nora Gores bei Pflichtverletzungen nach den gesetzlichen Vorschriften.

11.2 Auf Schadensersatz haftet Nora Gores, gleich aus welchem Rechtsgrund, im Rahmen der Verschuldenshaftung bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit unbeschränkt. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet Nora Gores, vorbehaltlich eines milderen Haftungsmaßstabs nach den gesetzlichen Vorschriften (z.B. für Sorgfalt in eigenen Angelegenheiten), nur (i) für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, (ii) für Schäden aus der Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Verpflichtung, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertraut und vertrauen darf); in letzterem Fall ist die Haftung von Nora Gores jedoch auf den Ersatz des bei Vertragsschluss vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schadens begrenzt. Im Übrigen ist eine Haftung von Nora Gores ausgeschlossen.

11.3 Die Haftungsbeschränkung gemäß Ziff. 12.2 gilt auch bei Pflichtverletzungen durch bzw. zugunsten von Personen, deren Verschulden Nora Gores nach gesetzlichen Vorschriften zu vertreten hat sowie eine etwaige persönliche Haftung von Organen sowie Sachverständigen und sonstigen Mitarbeiter*innen von Nora Gores. Sie gilt nicht, soweit Nora Gores bzw. die vorgenannten Personen einen Mangel arglistig verschwiegen haben sowie bei Ansprüchen aus einer Beschaffenheitsgarantie oder für Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz.

11.4 Die Auftraggeber*innen haben etwaige Schäden, für die Nora Gores haften soll, unverzüglich und direkt bei Nora Gores schriftlich anzuzeigen.

12.5 Eine Umkehr der Beweislast ist mit den vorstehenden Regelungen nicht verbunden.



12 Schlussbestimmungen

12.1 Mündliche Nebenabreden sind nur bei schriftlicher Bestätigung verbindlich. Änderungen oder Ergänzungen des Vertrags, auch dieser Klausel, bedürfen der Schriftform.

12.2 Der Erfüllungsort und Gerichtsstand der Verträge von Nora Gores ist Berlin.

12.3 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.